BP Katalog2025

235 234 wachterworkwear.ch B I ERBAUM- PROENEN. SE I T 1788. EN 1149 –5 EN ISO 11612 Lebensmittelhygiene – Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben Als Hygiene-Bekleidungslösung, die für die Risikoklassen 1-3 nach der Norm DIN 10524 zertifiziert ist, stellt BP Industrial Food® für dein individuelles HACCPKonzept einen elementaren Baustein dar. Sie erfüllt die aus der Norm resultierenden Anforderungen an Konstruktion, Funktion und Gewebe. Für die Wiederaufbereitung im Waschprozess wurde die Kollektion auf ihre Wascheigenschaften nach ISO 15797 geprüft. Mithilfe von HACCP wird der Prozess der Lebensmittelverarbeitung durchleuchtet und dokumentiert. Fehler, die zu einem Hygienerisiko führen, können so aufgedeckt und vermieden werden. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Berufsbekleidung, deren Wiederaufbereitung und Aufbewahrung sind in DIN 10524 geregelt. Risikoklassen Die DIN 10524 teilt Arbeitskleidung in Lebensmittelbetrieben in drei Risikoklassen ein, die sich nach dem jeweiligen Hygienerisiko richten. Diese Klassen bestimmen die Anforderungen an die Schutzfunktion der Kleidung, um eine Kontamination von Lebensmitteln zu verhindern. Klasse 1: geringes Hygienerisiko Klasse 2: hohes Hygienerisiko Klasse 3: höchstes Hygienerisiko Normen und Leistungsstufen. Alle Angaben ohne Gewähr. Schutzkleidung – Elektrostatische Eigenschaften Schutzkleidung gegen elektrostatische Aufladung nach EN 1149 schützt vor zündfähigen Entladungen. Diese Norm gilt nicht für den Schutz vor Netzspannungen. DIN EN 1149 –1 Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstands DIN EN 1149 –2 Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des Durchgangswiderstands DIN EN 1149 –3 Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus DIN EN 1149 –5 Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen EN ISO 11611 Klasse 1 oder 2 A1 und/oder A2 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren Diese Art von Schutzkleidung ist dazu vorgesehen, die Träger*innen gegen Schweißspritzer (kleine Spritzer geschmolzenen Metalls), kurzzeitigen Kontakt mit Flammen sowie Strahlungswärme aus dem Lichtbogen zu schützen. Sie bietet unter üblichen Schweißbedingungen in begrenztem Maße elektrische Isolation gegenüber elektrischen Leitern, die unter Gleichspannung stehen (bis ungefähr 100 V). Die Norm legt zwei Klassen fest, die durch die Tropfenanzahl der Schweißspritzer definiert sind: Auftreffen von Schweißspritzern: Klasse 1 ≥ 15 Tropfen – Schutz gegen weniger gefährdende Schweiß- arbeiten und Situationen mit wenigen Schweißspritzern und geringer Strahlungshitze Klasse 2 ≥ 25 Tropfen – Schutz gegen stärker gefährdende Schweiß- arbeiten und Situationen mit mehr Schweißspritzern und stärkerer Strahlungshitze Flammenausbreitung: A1 = Flächenbeflammung, A2 = Kantenbeflammung Kontakt mit Flammen Prüfung der begrenzten Flammenausbreitung A1 = Flächenbeflammung, A2 = Kantenbeflammung Konvektive Wärme Bestimmung des Wärmedurchgangsverhaltens bei Einwirkung einer Flamme B1 4 bis <10 Sekunden, B2 10 bis <20 Sekunden, B3 mind. 20 Sekunden Strahlungswärme Bestimmung des Wärmedurchgangsverhaltens bei Einwirkung von Strahlungswärme C1 7 bis <20 Sekunden, C2 20 bis <50 Sekunden, C3 50 bis <95 Sekunden, C4 mind. 95 Sekunden Flüssige Aluminiumspritzer Prüfung der Schutzleistung mit geschmolzenem Aluminium D1 100g bis <200g, D2 200g bis <350g, D3 mind. 350g Flüssige Eisenspritzer Prüfung der Schutzleistung mit geschmolzenem Eisen E1 60g bis <120g, E2 120g bis <200g, E3 mind. 200g Kontaktwärme Prüfung der Schutzleistung bei einer Kontakttemperatur von 250 °C F1 5 bis <10 Sekunden, F2 10 bis <15 Sekunden, F3 mind. 15 Sekunden Schutzkleidung – Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen Die Anforderungen gelten für Kleidung, die für einen weiten Bereich von Anwendungen vorgesehen ist. Diese Schutzkleidung hat eine begrenzte Flammenausbreitung und dient zum Schutz gegen Strahlungswärme, konvektive Wärme und/oder Kontaktwärme und/oder Spritzer geschmolzenen Metalls. A B C D E F EN 13034 Typ 6 oder Typ PB [6] Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6]) Diese Schutzkleidung vom Typ 6 oder Typ PB [6] dient zum Schutz vor leichten, mit niedrigem Druck auftretenden Chemikalienspritzern. Diese Kleidung ist nicht zum Schutz vor Lösungsmitteln geeignet. Die Eignung zum Schutz vor Chemikalien muss für jede Chemikalie einzeln, in Abhängigkeit von Konzentration und Temperatur, ermittelt werden. Flüssigkeitsabweisung/Widerstand gegen das Durchdringen von Flüssigkeiten 30 % Schwefelsäure (H2SO4) 10 % Natronlauge (NaOH) o-Xylen unverdünnt Butan-1-ol unverdünnt Typ 6: bedeckt und schützt mindestens den Rumpf und die Lenden (z. B. Overalls, zweiteilige Anzüge) Typ PB [6]: bedeckt und schützt einen Teil des Körpers (z. B. Schürzen, Hauben)

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